Kommunale Kindertagesstätten

in der Samtgemeinde Bersenbrück

Elternarbeit

Allgemein gilt, dass uns pädagogischen Fachkräften der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Eltern am Herzen liegt und mit einer der wichtigsten Aspekte unserer pädagogischen Arbeit umfasst.

Wenn ihr Kind in der Einrichtung angemeldet ist, erfolgt zunächst ein Aufnahmegespräch. Dieses führen sie, als Erziehungsberechtigte, zusammen mit unserer Leitung.

Bei dem Erstgespräch werden die Erziehungsberechtigten, zusammen mit dem Kind, von den pädagogischen Fachkräften der jeweiligen Gruppe in die Kindertagesstätte eingeladen. Bei diesem Gespräch werden wichtige Informationen über das Kind ausgetauscht. Außerdem findet ein erstes Kennenlernen zwischen pädagogischer Fachkraft, Erziehungsberechtigten und Kind statt.

Ist die Eingewöhnung des Kindes in die Gruppe, nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell abgeschlossen, werden die Erziehungsberechtigten zu einem Eingewöhnungsgespräch in die Kita eingeladen. Ziel des Gespräches ist es, dass sich die pädagogischen Fachkräfte und die Erziehungsberechtigten über die Eingewöhnung austauschen. Dabei sollen beide Seiten ihre Sichtweisen schildern, Veränderungen mitteilen und einschätzen wie das Kind angekommen ist. Außerdem werden die Erziehungsberechtigten gebeten mitzuteilen, wie sie die Eingewöhnung empfunden haben und mit der Einrichtung, sowie den pädagogischen Fachkräften zufrieden sind. Dies erfolgt durch eine anonyme Umfrage, welche Sie nach dem Gespräch in unseren Briefkasten für Rückmeldungen einwerfen dürfen.

Unsere Kindertagesstätte führt in regelmäßigen Abständen Beobachtungen bezüglich des Entwicklungsstandes des Kindes durch. Wir nutzen dafür das EBD- Verfahren (Entwicklungs- Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren) nach Petermann & Petermann. Dieses Verfahren wird alle halbe Jahre durchgeführt. Bezüglich dessen, findet mindestens einmal im Jahr (meist um Zeitraum des Geburtstages des Kindes herum) ein Gespräch statt, um sich darüber auszutauschen. Bei Auffälligkeiten geben die pädagogischen Fachkräfte gegebenenfalls Anregungen für Fördermaßnahmen. Außerdem werden gemeinsam Fördermöglichkeiten überlegt, die schriftlich festgehalten werden.

Wenn sie ihr Kind in die Einrichtung bringen, oder es wieder abholen, dann finden sogenannte Tür- und Angelgespräche statt. Hier tauschen sich die pädagogischen Fachkräfte mit den Erziehungsberechtigten, bzw. den Abholberechtigten über mögliche Ereignisse während der Nacht oder des Tages aus, die die Befindlichkeiten des Kindes bedingen könnten.

Die Erziehungsberechtigten werden von unserer Kita durch Elternbriefe über Ereignisse, Angebote und Neuerungen informiert. Diese werden entweder per Post verschickt, oder sind beim Abholen des Kindes dem jeweiligen Garderobenfach zu entnehmen. Bei Abfragen bitten wir um zügige Rückmeldungen. Zudem haben die Eltern die Möglichkeit einer Whats App Gruppe beizutreten. Diese wird von unserer Leitung geführt. Dadurch haben wir die Möglichkeit Ihnen die Informationen schnellstmöglich mitzuteilen und weiterzuleiten. Anders als in üblichen Whats App Gruppen, hat nur die Leitung die Option etwas zu schreiben. Die Eltern haben dort nicht die Gelegenheit darauf zu reagieren und zu antworten.

Wenn Erziehungsberechtigte über einen längeren Zeitraum nicht persönlich in die Kita kommen, dann können die pädagogischen Fachkräfte sich telefonisch melden. Auch die Erziehungsberechtigten dürfen sich melden, sollten sie Fragen oder andere Angeliegen haben. Besonders wenn das Kind für einen oder mehrere Tage nicht in den Kindergarten kommt.

Die Elternabende finden in der jeweiligen Stammgruppe des Kindes statt. Zu diesen werden Sie zu verschiedenen Anlässen gegebenenfalls mehrmals im Kindergartenjahr eingeladen. Mögliche Gesprächsthemen könnten der Tagesablauf der Kinder, Änderungen innerhalb der Gruppe oder Kita, Feste und Feiern, sowie auch die Wahl der Elternvertreter sein. Des Weiteren können auch die Eltern Punkte und Anliegen hervorbringen, die sie gerne thematisieren möchten.

Zum Anfang jedes Kindergartenjahres werden in den einzelnen Gruppen jeweils ein/e ElternvertreterIn und ein/e StellvertreterIn von den Eltern gewählt. Dies erfolgt nach oder während eines Elternabends, damit bereits ein erstes Kennenlernen erfolgt ist. Die Elternvertretenden sind die ersten Ansprechpartner für die Anliegen der Leitung, des Trägers und anderer Eltern. Sie fungieren als Vermittler und Vertreten die Elternschaft. Die jeweiligen Vertretenden und Stellvertretenden bilden zusammen den Elternbeirat. Dieser trifft sich regelmäßig, um Informationen weiter zu tragen, Anliegen zu besprechen, Probleme zu bearbeiten und bei Festen und Feiern zu helfen.

Impressum | Datenschutz und Information gemäß Artikel 13, 14 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Skip to content